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Neue Schlafsysteme für den Weltraum und den Alltag auf Erden aus München und Oer-Erkenschwick.

Für den weit entferntesten Außenposten der Menschheit ab 2004, die internationale Raumstation ISS (International Space Station) baute die TU München gemeinsam mit der ISIS Schlafforschung Münster, dem westfälischen TASSObetten Hersteller und der NASA ein Schlafsystem für die Astronauten in der Schwerelosigkeit.
Die ersten Versuche der Wissenschaftler und Hersteller in simulierter Schwerelosigkeit durch Parabelflüge bei der NASA in Houston, Texas, Ende Oktober erhielten die Note 6,5 von 7 als Bestmögliche.
Prof. Dr.-Ing. Eduard Igenbergs, Lehrstuhl für Raumfahrt und Prof. Richard Horden profilierten sich bei der NASA für Entwicklungen zum Habilitationcenter (Wohneinheit) und gründeten die “Munich Space Design Group”.

Thomas Dirlich aus dieser MSDG setzte das Konzept des SpaceBed mit dem deutschen Tassobettenhersteller, der Vontana Industrie in die Realität um. Als weltweit führender Hersteller für Wasserschlaf- und Regenerationssysteme mit großem Fundus an wissenschaftlicher Grundlagenforschung in Sachen Schlaf und  Regeneration und mit umfangreichen eigenen Produktionsmöglichkeiten konnte dort das SpaceBed für die ersten Tests in Schwerelosigkeit zur vollen Zufriedenheit selbst der kritischen Astronauten gebaut werden.

Der physiologische Erfolg von Tassobetten, einer neuen Generation von Wasserbetten auf Erden, basiert in erster Linie auf möglichst schwerelosen Liegeeigenschaften, die den Körper absolut gleichmäßig stützen und die orthopädisch, schlafmedizinisch und regenerativ bisher kaum erreichte Werte erzielen konnten.

Der Umkehrschluss aus dem Streben nach Schwerelosigkeit im Liegen auf Erden (Ungeborenes im Mutterleib) zur Lösung der Probleme des Schlafens in Schwerelosigkeit brachte die Münchener Wissenschaftler auf die Spur der Tassoschlaf-Gruppe und das involvierte Institut für Schlafmedizin und interdisziplinäre Schlafforschung (ISIS, Münster).

Die Analyse der Ist-Situation des Schlafes in der Raumfahrt und seiner Aufgabenstellung bestätigte die Artverwandtheit mit den Zielsetzungen des deutschen Produzenten, der prompt praktikable Lösungen liefern konnte. Wie Dr. Rosenberg von der ISIS berichtet, lag der Stand der NASA-Forschung für regenerativen Schlaf im All bei Null. Die Astronauten sollen in der wichtigen Ruhephase nicht nur gegen das gefährliche Umherschweben gehalten und gesichert werden wie bisher, sondern die allgemeinen Schlafkomponenten wie Gefühl, Druck, Komfort, Lage der Wirbelsäule etc. sollen erfüllt werden. Unter medizinischen und schlafphysiologischen Gesichtspunkten soll eine Situation von Körperlichkeit (sanfter Druck), Wohlgefühl, Entspannung und orthopädisch richtiger Unterstützung der spezifischen Körperformen geschaffen werden. Die auch im All auf acht Stunden angesetzte Schlafzeit soll so zur echten Human-Tankstelle für Energie und Leistung werden. 

Im Februar 2003 wurden Tassoschlafsysteme im Mars Trainingslager, einem geschlossenen System für die erste Marsstation in den Wüsten von Utah, wie auch am Nordpol, erprobt und studiert. 
Zielsetzung ist die weitere Verbesserung von Schlafsystemen für den Alltag in individueller Praxis.

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